Der Raphael-Verein auf dem Pfingsttrödel auf der Springe in Hagen

 

mit engagierten Helferinnen dabei.

Der Raphael e.V. hat sich die Unterstützung von Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, zum Ziel gesetzt. Die Notwendigkeit, Opfern von Traumatisierungen ganz praktisch zu helfen, führte zu einer ausgedehnten Basartätigkeit. Das meiste an Dingen des täglichen Gebrauchs, die dem Verein geschenkt werden, werden unentgeltlich weitergegeben.

Es kommen jedoch auch Dinge, die nicht zum täglichen Bedarf zählen, die gut verkauft werden können. Dazu dient die Teilnahme am Pfingsttrödel. Der Erlös kommt ausschließlich den Zielen des Vereins zugute.

Wir Helfen Basar sucht neue Räumlichkeiten

Liebe Hagener

Leider müssen wir unseren „Wir HelfenBasar“ schließen, da der Hauptmieter die Räumlichkeiten verlässt.

Ein letzter Termin ist am 13.04.2019 von 11:00 – 15:00 Uhr.

Basar muss SchließenDeshalb suchen – möglichst in der Stadtmitte – dringend neue Räume.

Vielleicht können Sie uns unterstützen.

Vielleicht haben Sie leer stehende Räumlichkeiten in der Stadtmitte von Hagen, die Sie für diesen guten Zweck zur Verfügung stellen können.

Wir suchen dringend neue Räume

Eventuell haben Sie einen Tipp für uns, wie wir das Raumproblem bei geringstem finanziellen Aufwand lösen könnten.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns helfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Giernalczyk und Isolde Hanke
(Vorsitzende des Vereins)

Nachbetrachtung zur Veranstaltung am 22.02.2019

Der Jungen mit dem Engelsblick

An diesem Freitagabend fand der zweite Auftritt von Frank in der Volkshochschule in Hagen statt. Den Titel „Der Junge mit dem Engelsblick“ hatte Frank selbst kreiert und konnte Fotos zeigen, die von ihm als Jugendlicher gemacht wurden.

Frank betritt ausstaffiert mit Engelsflügeln das Podium. Als Kind wurde er als „Engelchen“ an Pädophile verkauft.

Der heute 55-jährige Frank las vor: wie er durch seinen Vater sexuell missbraucht wurde und systhematisch an Pädophilenkreise verkauft wurde. Wie er als „Engelchen“ zurecht gemacht wurde und unendlich viel Leid erfuhr.

Frank hatte den Titel „Der Junge mit dem Engelsblick“ selbst kreiert und konnte dieses Foto zeigen, das von ihm als Jugendlicher gemacht wurde

Frank trug dies meist in sarkastischer Form vor. Das ist bis heute noch ein Schutz für seine Psyche.

Peter Riecke sprach ein Vorwort. Diese Texte hatten etwas sehr Prosaisches und stammten allein aus Franks Feder.

Frank schrieb und schreibt noch seine Erinnerungen auf – es wird ein Buch entstehen

Durch Texte, die die Vorgehensweisen der Täter erklären, wie die Angstabwehrmechanismen von Kindern funktionieren, weshalb das soziale Umfeld davon nichts mitbekommt, versuchte ich den theoretischen Kontext herzustellen.

Diplom-Psychologin Ulrike Giernalczyk erläutert mit Fachwissen zum Thema

Musik zur Auflockerung

Aufgelockert durch Musik (Volker Kreft und Franz Winkelmann sangen zur Gitarre) und durch kleine Rollenspiele (Isolde Hanke und Cornelia Sommer) war es eine gelungene Veranstaltung.

Volker Kreft und Franz Winkelmann sorgen mit ihren musikalischen Beiträgen für Augenblicke der Entspannung
Isolde Hanke und Cornelia Sommer unterstützen Franks Beiträge durch kurze Rollenspiele

Nur die Zeit haben wir überzogen, da wir zuvor keine Probe von den Texten machen konnten und uns mit der Zeit schlicht verschätzt hatten. Umso erstaunlicher war es, dass die ca. 40 Besucher der Veranstaltung bis zum Ende interessiert und gespannt zuhörten.

Ca. 40 Interessierte waren zur Veranstaltung gekommen. Es herrschte aufmerksame Stille bis zum Ende nach nahezu drei Stunden

Es gab positive Rückmeldungen

Von den 23 Rückmeldebögen kreuzte jeder die Rubrik an, dass er die Veranstaltung weiter empfehlen würde. Alle fanden den Vortrag von Frank „sehr gut“ und bedankten sich. Für seine Offenheit und den Mut den er damit bewiesen habe.

Ein Besucher schrieb: „Vielen Dank für den Einblick in Franks Leben“, ein anderer: „Es kann nicht genug darüber gesprochen werden, um die Leiden der Betroffenen sichtbar zu machen.“

Auch die anderen Beiträge wurden überwiegend als sehr gut bis gut beurteilt.

Diese Veranstaltung hat uns Mut gemacht weitere folgen zu lassen, wo möglicherweise auch andere in ihrer Kindheit missbrauchte Erwachsene zu Wort kommen sollen. Und am meisten hat mich persönlich die Betroffenheit der Zuhörer angerührt. Das hat mir gezeigt, wie viel Mitgefühl die Menschen für Opfer von sexuellen Kindesmissbrauch haben.

Unser Dank gilt besonders den Mitarbeiter*innen der VHS, die uns die Veranstaltung ermöglichten und den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen des Vereins, ohne die wir solch einen Event nicht durchführen könnten.

Ulrike Giernalczyk

Diplom Psychologin und 1. Vorsitzende des Raphael e.V.

In der Lokalzeit Dortmund vom 21. Februar 2019 wurde unser Veranstaltung vorgestellt. Sehen sie sich den Beitrag hier an.

Veranstaltung – Der Junge mit dem Engelsblick

Der Junge mit dem Engelsblick

Beitrag in der Lokalzeit Dortmund vom 21. Februar 2019

Der Junge mit dem Engelsblick ist heute 55 Jahre alt und konnte das Foto, welches Sie vorne sehen, in seine jetzige Welt hinüber retten. Das Foto entstand in einer aufwendigen Prozedur um „die Ware Kind“ besser in Pädophilenkreisen anbieten zu können.

Frank, der als Kind über viele Jahre für sexuelle Missbrauchszwecke durch seinen Vater verkauft wurde.

Er hat dieses Martyrium überlebt, hat es geschafft trotz vieler Narben heute ein einigermaßen zufriedenstellendes Leben zu führen und ist in der Lage in dieser Veranstaltung darüber zu sprechen.

Eigentlich ist es eine Lesung der Texte, die er niederlegen konnte.

Ein Teil der Texte wurde schon einmal hier an der VHS am 01.06.2018 vorgetragen, ein anderer Teil wurde verändert, und ein weiterer Teil neu geschrieben. Das Schreiben hat auf Frank befreiende Wirkung und ist ein therapeutischer Prozess, der noch immer nicht abgeschlossen ist.

Schmerzhafte Erinnerungen

So gab es zum Beispiel nach dem 1. Vortrag neue und häufig mit Schmerzen verbundene Erinnerungen, die Szenen klarer werden ließen, wo er Zusammenhänge deutlicher erkannte und die letztendlich zu seiner Heilung beitragen.

Die Aufführung besteht aus folgenen Elementen:

  1. Das Vorwort gesprochen von Peter Riecke.
  2. Der Betroffene trägt – in meist sarkastischer Form – vor, was er erleiden musste, welche Perversionen die Missbraucher hatten, welche Rolle dabei seine Eltern spielten und welche Spätfolgen er ertragen musste.
  3. Die Diplom-Psychologin Ulrike Giernalczyk gibt den sachlichen Rahmen und die fachliche Aufklärung von Phänomenen, die mit dem Kindesmissbrauch verbunden sind.
  4. Volker Kreft und Franz Winkelmann versuchen mit passender Musik der Thematik die Schwere zu nehmen.
  5. Sprecherinnen: Conny Sommer & Isolde Hanke

Der Verein Raphael wird seine Arbeit kurz skizzieren und es gibt die Möglichkeit,
Basarprodukte des Vereins käuflich zu erwerben.

Aktion: Hobby- und Handwerkermarkt

Hobby- und Handwerkermarkt in Hagen-Halden

Raphael Verein auf dem Hobby- und Handwerkermarkt in Hagen-HaldenMit einem Stand mit gespendeten Handarbeits-Artikeln war der Raphael e.V. auf dem Hobby- und Handwerkermarkt in Hagen-Halden am 7. Oktober 2018 im Ökumenischen Jugendforum vertreten.

Der Erlös durch den Verkauf kommt der sozialen Arbeit des Vereins zugute.

Dank an alle, die den Verein in vielfältiger Form unterstützen!

Basar-Tage August bis Dezember 2018

Basar-Tage des Raphael e.V. August bis Dezember 2018

Unsere Basar-Tage bieten – inzwischen seit April 2016 – Menschen, die von wenig Geld leben müssen alle drei bis vier Wochen an einem Samstag die Gelegenheit, sich in unserem Basarraum in der Rechtsanwaltskanzlei Bocksch, Viktoriastraße 3 in Hagen, Dinge für den eigenen Bedarf umsonst auszusuchen.

Der Basarraum, in dem sich Kleidung, Bettwäsche, Haushaltsgegenstände, Lampen, Spielzeug u. ä. befinden, ist jeweils in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. Andere (zum Beispiel Personen, die Menschen mit Bedarf begleiten oder einfach nur Interessierte) entrichten einen Trödelmarkt-Preis.

Die nächsten Termine sind

Samstag, 11. August 2018

Samstag, 1. September 2018

Samstag, 22. September 2018

Samstag, 13. Oktober 2018

Samstag, 3. November 2018

Samstag, 24. November 2018

Samstag, 15. Dezember 2018

jeweils in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr.

BesucherInnen bitte in der Psychologischen Praxis oder in der Rechtsanwaltskanzlei klingeln.

Vorherige Anmeldung per Telefon oder Mail ist wünschenswert.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Giernalczyk / Isolde Hanke

1. und 2. Vorsitzende

Sexueller Kindesmissbrauch – Volkskrankheit?

Veranstaltung am 01.06.2018

Aufführung in 5 Akten zum Thema des sexuellen Kindesmissbrauchs

Sexueller Missbrauch Volkskrankheit
Am 01.06.2018 um 18:00 Uhr in der VHS Villa Post zu Hagen

Der Verein Raphael – mit Sitz in Hagen – unterstützt Menschen, die von sexuellem Missbrauch oder ähnlichen traumatischen Erfahrungen betroffen sind. Mit der Aufführung versucht der Verein das Thema des sexuellen Kindesmissbrauchs aus der Tabuzone herauszuholen, wachzurütteln und darzustellen, dass der Missbrauch viel häufiger stattfindet als man wahrhaben möchte und dass er auch unmittelbar vor unserer Tür stattfindet.

Der Missbrauchsbeauftragte

der Bundesregierung, Herr Rörig sprach davon, dass der Kindesmissbrauch wegen seiner Häufigkeit fast schon als „Volkskrankheit“ bezeichnet werden könne.

Und es passiert immer wieder

Erst kürzlich wurde ein Fall von sexuellem Kindesmissbrauch bekannt, wo die Mutter eines Jungen diesen gemeinsam mit ihrem Freund sexuell missbrauchte und an Pädophile verkaufte.

Die Westfälische Rundschau schrieb am 12.01.2018

„…was die Ermittler in der Zwischenzeit aufdeckten, sprengte für viele der beteiligten Fahnder jeden Rahmen vergleichbarer Fälle.“ (Zitat)

Was für ein Glück für dieses Kind, dass Jemand den Missbrauch entdeckt hat. Damals, als unser Betroffener und Hauptdarsteller in ähnlicher Form missbraucht wurde, war Niemand da, der ihm hätte helfen können, da wurde um ein vielfaches Mehr zu diesem Thema geschwiegen.

Die Aufführung besteht aus 3 Elementen:

  1. Der Betroffene trägt (in meist sarkastischer Form) vor, was er erleiden musste, welche Perversionen die Missbraucher hatten, welche Rolle dabei seine Eltern spielten und welche Spätfolgen er ertragen musste.
  2. Die Diplom-Psychologin Ulrike Giernalczyk gibt den sachlichen Rahmen und die fachliche Aufklärung von Phänomenen, die mit dem Kindesmissbrauch verbunden sind.
  3. Die Kirchenmusikerin Frau Gudrun Plaumann wird gemeinsam mit Michael Henze versuchen, mit passender Musik der Thematik die Schwere zu nehmen.

Der Verein Raphael wird seine Arbeit kurz skizzieren und es gibt die Möglichkeit, Bilder des Betroffenen und Basarprodukte käuflich zu erwerben.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Am 01.06.2018 um 18:00 – 20:00 Uhr in der VHS Villa Post zu Hagen

Pfingsttrödelmarkt Hagen auf der Springe

19. Pfingsttrödelmarkt auf der Springe…

— UPDATE — :

Es war ein schöner Trödelmarkt! Trödelmarkt Stand des Raphael Verein

Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die eingekauft und geholfen haben!

Conny und die beiden älteren Kinder haben viel gemanagt.

Isolde brachte uns einen leckeren Kuchen vorbei, Gerd und Ilona haben uns mit Leckereien verwöhnt und dabei auch fleißig verkauft. Die Mo hat uns auch viel geholfen, genauso wie Veronika und Franz.

Jeder so wie er konnte. Super!

Wir haben knapp 300 Euro eingenommen, die zu 100 Prozent in den Verein fließen.

— UPDATE ENDE —

 

Und wir sind beim Pfingsttrödelmarkt wieder dabei!

Der Raphael – Verein hat auch dieses Jahr wieder einen Stand und wird auch mit viel neuem Edeltrödel dabei sein. Das sollten sie nicht verpassen.

Der Stand des Raphael-Vereins

ist direkt vorm Eingang  der Johanniskirche, Johanniskirchplatz 10, 58095 Hagen, zu finden.Verein Raphael Logo

Wir Freuen uns auf alle die den Weg zu unserem Stand finden und eventuell das eine oder andere Schnäppchen bei uns ergattern.

Keine Zeit an Pfingsten?

Das ist kein Probelm. Denn wir haben ja regelmäßig einen Basar wo man auch schöne Schnäppchen machen kann.

Bis dahin wünschen wir ihnen eine schöne Zeit!

Trödelmarkt in Lüdenscheid am 10.09.2017

Trödelmarkt:

Unser Keller ist voll mit gesammeltem und von uns so genanntem „Edeltrödel“.

Bei Haushaltsauflösungen oder durch Spenden bekommen wir häufig wertvolle und edle Dinge, die man in einem Haushalt, in dem Not herrscht, nicht unbedingt braucht. Diesen „Edeltrödel“ – wie Bleikristallvasen, Weingläser, ein chinesisches Teeservice, selbstgemalte Bilder, wertvolle Garderobe, Schmuck, edle Handtaschen – verkaufen wir.

Der Lüdenscheider Trödelmarkt …

der jeweils am zweiten Sonntag im Monat September stattfindet, im Anschluss an das Stadtfest, ist der größte des Sauerlandes. Einen guten Platz zu finden, erfordert schon viel Routine. Am Samstagabend haben wir mit Hilfe von Conny Sommer und ihrem Sohn Ciaran den Anhänger von Franz gut gepackt, klugerweise diesmal nicht so viel wie beim letzten Mal, wo wir am Ende gar nicht alles auspacken konnten. Wir haben uns bei Veronika Frigger wie üblich noch drei Tische ausgeliehen und waren so gut vorbereitet. Natürlich waren wir angemeldet, mit vier Metern.

Voller Einsatz für einen guten Platz …

Zum Platz finden braucht man zwei bis drei Leute. Deswegen kam Ciaran schon am Samstagabend mit uns nach Lüdenscheid, übernachtete bei uns und half uns am anderen Morgen. 4.30 Uhr aufstehen, 5.30 Uhr losfahren. Während Franz mit Auto und Anhänger auf Einlass wartete, gingen Ciaran und ich los, suchten einen Platz, den wir mit Stühlen kennzeichneten und den Ciaran bewachte, während ich den Stand anmeldete.

Als ich zurückkam, hatten Franz und Ciaran schon fast den ganzen Hänger ausgeladen. Franz musste schnell wieder mit dem Gefährt das Gelände verlassen, so dass Ciaran und ich den Stand allein aufbauten. Wir hatten Platz und bauten großzügig um eine Ecke herum. Veronika und Conny kamen um 7.30 Uhr dazu. Zuerst kamen die Händler, die guckten, ob sie etwas günstig ergattern könnten. Dann andere Trödler, die sich vergewissern wollten, wer was für Preise hat, und dann die normalen Leute. Ich habe dann morgens um 10 Uhr immer das Gefühl, es sei schon Mittag.

Nette Leute, es wurde gehandelt, gelacht und viel verkauft.

Am Nachmittag kamen die Veranstalter des Trödelmarktes, um die Standgebühren zu kassieren. Statt vier Meter hatten wir mindestens sechs Meter belegt. Ich sagte dies auch und meinte, dass wir das wüssten und bezahlen würden, aber es sei für den Verein Raphael und wir würden uns freuen, wenn wir nur vier Meter bezahlen brauchten. Und so war es dann auch. Vier Meter a 9 Euro, und die beiden Marktleiter bekamen Prospekte mit, die wir aufgestellt hatten.

„Es ist doch für einen guten Zweck.“

Wenn jemand zu sehr runterhandeln wollte, sagten wir gelegentlich: „Es ist doch für einen guten Zweck.“ Dann bekamen wir meist unseren Preis, und häufig ergab sich ein gutes Gespräch mit Interessierten über den Verein. Um 18 Uhr war Schluss, und wir packten einiges weniger ein, als wir ausgepackt hatten.

Ulrike Giernalczyk

Sommer-Aktivitäten des Vereins Raphael mit bedürftigen Familien 2017

Aktivitäten des Verein sind …

dank zahlreicher Spenden (Eine großzügige Spende des Frauenkreises des Ökumenischen Zentrums Helfe gehörte dazu) konnten wir auch diesem Jahr mit bedürftigen Familien, die sonst keinen Familienurlaub machen können, zwei Aktivitäten durchführen.

Besuch im Allwetter-Zoo in Münster

Am 15. August 2017 fuhren wird mit sieben Familien und zwei Jugendlichen nach Münster in den Allwetterzoo. Alle trafen an dem Morgen pünktlich um neun Uhr im Bahnhof ein. Nachdem wir in Münster ankamen, konnten wir einen Bus direkt zum Zoo nehmen. Die Zug- und Eintrittskarten wurden vom Verein Raphael übernommen, für Proviant waren die entsprechenden Familien selber zuständig.

Im Zoo selber sollte jeder seine Runde selbständig gehen, doch trafen sich die Familien immer wieder, gingen ein Stück gemeinsam und dann wieder auseinander. Für die kleinen Kinder gab es Bollerwagen, die auch gerne von den großen Kindern genutzt wurden. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter. Eigentlich waren Sturmwarnungen ausgesprochen worden, doch Münster war davon verschont geblieben. Der Allwetterzoo bezaubert durch die vielen Grünanlagen und großen Tiergehege und bezauberte besonders die Kinder durch die sehr schön angelegten Spielplätze.

Die Tiere in ihren Gehegen zu sehen war manchmal nicht so einfach, weil einige sich draußen befanden, und dann war es schon manchmal eine Suchaufgabe, wo sie denn sein könnten. Am Ende, als die Erwachsenen recht erschöpft waren, tobten die Kinder immer noch auf den Spielplätzen herum. Die Rückfahrt ging mit einem solarbetriebenen Boot über den Aasee Richtung Bahnhof. Das war noch einmal ein besonders schönes Erlebnis. Auf der Rückfahrt im Zug war es dann merkwürdig still, alle waren doch recht erschöpft und von dem schönen Tag ausgefüllt.

Besuch im Freilichtmuseum in Hagen

Für den 24. August 2017 hatten wir einen Ausflug ins Freilichtmuseum angeboten. Die Resonanz war nicht ganz so groß wie bei dem Ausflug in den Zoo, aber wir waren doch insgesamt 17 Personen. Vorher hatten wir die Kinder zur Teilnahme an einer Führung durch die Druckerei und Papierherstellung angemeldet.

Obwohl es zunächst hieß, dass Kinder erst ab dem 7. Lebensjahr daran teilnehmen dürften, konnten alle Kinder, auch die jüngeren, daran teilnehmen. Drei Elternteile waren auch mit dabei und unterstützten das Ganze. Durch eine sehr kompetente Mitarbeiterin und auch pädagogisch ausgebildete Frau des Freilichtmuseums konnten die Kinder während dieser zweistündigen Aktivität nicht nur sehr viel erfahren, sondern sie durften auch praktisch Papier schöpfen und kamen am Ende mit einem selbst angefertigten Papierstück zurück.

Solidarität und Hilfe

Auch bei diesem Ausflug galt das Prinzip, dass sich anschließend jeder selber frei auf dem großen Gelände des Museums bewegt und jeder für seinen eigenen Proviant zu sorgen hatte. Erfreulich – wie auch schon bei dem Ausflug in den Zoo – war, dass zwischen den Familien sehr viel Solidarität und Hilfe herrschte, dass es den Erwachsenen sichtlich gut tat mit anderen Erwachsenen zu kommunizieren und Kontakt zu haben, und es war erstaunlich, wie schnell sich die Kinder untereinander anfreundeten und am Ende – wie schon in Münster – die schönen Spielplätze gemeinsam ausführlich nutzten.

Bestes Wetter

Auch hier danken wir Petrus für das Wetter. Es war nicht zu heiß und hat nicht geregnet. Es war insgesamt ein sehr schöner, wenn auch anstrengender Tag.

Ulrike Giernalczyk