Nachbetrachtung zur Veranstaltung am 22.02.2019

Der Jungen mit dem Engelsblick

An diesem Freitagabend fand der zweite Auftritt von Frank in der Volkshochschule in Hagen statt. Den Titel „Der Junge mit dem Engelsblick“ hatte Frank selbst kreiert und konnte Fotos zeigen, die von ihm als Jugendlicher gemacht wurden.

Frank betritt ausstaffiert mit Engelsflügeln das Podium. Als Kind wurde er als „Engelchen“ an Pädophile verkauft.

Der heute 55-jährige Frank las vor: wie er durch seinen Vater sexuell missbraucht wurde und systhematisch an Pädophilenkreise verkauft wurde. Wie er als „Engelchen“ zurecht gemacht wurde und unendlich viel Leid erfuhr. Nachbetrachtung zur Veranstaltung am 22.02.2019 weiterlesen

Veranstaltung – Der Junge mit dem Engelsblick

Der Junge mit dem Engelsblick

Beitrag in der Lokalzeit Dortmund vom 21. Februar 2019

Der Junge mit dem Engelsblick ist heute 55 Jahre alt und konnte das Foto, welches Sie vorne sehen, in seine jetzige Welt hinüber retten. Das Foto entstand in einer aufwendigen Prozedur um „die Ware Kind“ besser in Pädophilenkreisen anbieten zu können.

Frank, der als Kind über viele Jahre für sexuelle Missbrauchszwecke durch seinen Vater verkauft wurde.

Er hat dieses Martyrium überlebt, hat es geschafft trotz vieler Narben heute ein einigermaßen zufriedenstellendes Leben zu führen und ist in der Lage in dieser Veranstaltung darüber zu sprechen. Veranstaltung – Der Junge mit dem Engelsblick weiterlesen

Begutachtung Erwachsener, die in der Kindheit traumatisiert wurden

Im Handbuch „Trauma und Dissoziation – Interdisziplinäre Kooperation für komplex traumatisierte Menschen“ von Claudia Fliß und Claudia Igney (Herausgeber), Pabst Science Publishers, 2008, veröffentlichte Diplom-Psychologin Ulrike Giernalczyk folgenden Artikel:

5.5.  Aussagepsychologische Begutachtung Erwachsener, die in der Kindheit traumatisiert wurden

5.5.1. Vorwort

Erwachsene, die in ihrer Kindheit Gewalt erlebt haben, treten manchmal in einem  Strafverfahren als Zeugen auf. Der Aussage des Opfers kommt in vielen Fällen eine große Bedeutung zu, insbesondere wenn es keine anderen Beweise wie Tatortspuren oder weitere Zeugenaussagen gibt. Wenn das Gericht die „Zeugentüchtigkeit“ des Opfers nicht selbst einschätzen kann, z.B. weil das Opfer behindert oder psychisch krank ist, und die Glaubhaftigkeit der Zeugenaussage nicht eingeschätzt werden kann, muss ein Glaubwürdigkeitsgutachten diesen Beweiswert absichern (Stang & Sachsse, 2007). Dann können die Staatsanwaltschaft oder das Gericht eine Glaubwürdigkeitsbegutachtung bei einem psychologischen oder auch psychiatrischen Sachverständigen [1] in Auftrag geben. Der Sachverständige unterstützt mit seinem Fachwissen die Justiz und fungiert als Berater.

Begutachtung Erwachsener, die in der Kindheit traumatisiert wurden weiterlesen

Das Leiden hört niemals auf

Das Leiden hört niemals

Westfalenpost Interview mit Ulrike Giernalczyk

Die unsere Psychologin und Psychotherapeutin Ulrike Giernalczyk hielt zwei Vorträge über den sexuellen Missbrauch von Kindern und die Folgen.

Das Interview können sie in der Westfalenpost nach lesen.

Verein Raphael Logo

Der Zeitungsartikel als PDF:

Interview: „Das Leiden hört niemals auf“ (klicken um den Artikel zu lesen)

 

Zwei Vorträge mit Diskussion am 5. und am 19. November 2015

Zwei Vorträge mit Diskussion mit dem Themnextenschwerpunkt

Sexueller Missbrauch von Kindern.

Die Vorträge fanden im Mehrgenerationenhaus “Ein Haus für Kinder” des Deutschen Kinderschutzbundes – Ortsverband Hagen e.V. in der Potthofstraße 20 statt.

Referentin war Dipl.-Psychologin Ulrike Giernalczyk

  • Erster Vortrag:

Donnerstag, 05. November 2015, 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr. Thema: “Lebenslänglich” Die Auswirkungen vom sexuellen Kindesmissbrauch auf das spätere Leben. Gibt es Heilung oder hört das Leiden nie auf?

  •  Zweiter Vortrag:

Donnerstag, 19. November 2015, 19.30 bis 21.00 Uhr. Thema: “Im Namen des Volkes” Opfer des sexuellen Kindesmissbrauchs im Strafverfahren. Glaubwürdigkeit und Beweis. Welche Schwierigkeiten sind damit verbunden?